Swoboda: Mehr Energieeffizienz durch neue Energiezentrale

Die Swoboda Wiggensbach KG zählt zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses klimaneutrales Allgäu 2030. Um auf dem Weg zur Klimaneutralität weiter voranzukommen, ist der Bau einer neuen Energiezentrale geplant. Spatenstich soll im ersten Halbjahr 2022 sein. Der Automobilzulieferer investiert insgesamt drei Millionen Euro in das Projekt.

Ingenieurbüro sieht Optimierungspotenziale

Derzeit werden die verschiedenen Produktionslinien bei Swoboda noch dezentral mit Energie versorgt. Das birgt Optimierungspotenzial, so das Ergebnis der Analyse eines beauftragten Ingenieurbüros. Der Vorschlag lautete: Bau einer zentralen Energieversorgung in einem neuen Gebäude.

Effizienzsteigerung durch Blockheizkraftwerke

Trotz der intensiven Bemühungen, den Energieverbrauch kontinuierlich zu reduzieren, hat der Standort Wiggensbach weiter einen hohen Energieverbrauch, den es zu decken gilt. Ziel ist es, die Energie möglichst effizient, mit einem hohen Wirkungsgrad und vielschichtig zu nutzen. Dafür sollen gasbetriebene Blockheizkraftwerke sorgen. Mit ihrer Hilfe lässt sich eine deutliche Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Emissionsminderung erreichen.

Nutzung der Abwärme

Die geplanten Blockheizkraftwerke können Strom oder Druckluft erzeugen, wobei gleichzeitig durch den Betrieb eine hohe thermische Leistung abgegriffen und genutzt werden kann. Je nach Jahreszeit, Außentemperaturen sowie des aktuellen Bedarfs wird die so entstehende Abwärme entweder direkt für die Heizung der Gebäude genutzt oder unter Zuhilfenahme von Asorptionskältemaschinen zu Prozesskälte gemacht.