Klimaschutz auf dem Teller: Jubi Hindelang wird 100 % vegetarisch

Bereits 2020 wurde die Jugendbildungsstätte der JDAV in Bad Hindelang im Rahmen der Bündnis-Partner durch die eza! als klimaneutral zertifiziert. Die Zertifizierung bedeutet aber nicht, dass vor Ort gar kein CO2 mehr ausgestoßen wird. In den Bereichen, in denen dies nicht verhindert werden kann, finden Kompensationen statt. Wie die anderen Bündnispartner auch will sich die Jubi nicht darauf ausruhen, Ausgleichsprojekte zu unterstützen, sondern versucht den CO2 Ausstoß tatsächlich immer weiter zu verringern.

Hälfte der CO2-Emissionen durch Verpflegung

Die CO2-Bilanzierung machte dabei deutlich, dass etwa die Hälfte der Emissionen auf die Verpflegung zurück zu führen sind. Und von den einzelnen Lebensmitteln machen die Emissionen, die von tierischen Produkten stammen, gut 60 Prozent aus.

Vegetarisch, regional, saisonal und bio

Daraufhin wurden die unterschiedlichen Stellschrauben im Bereich der Verpflegung sehr genau beleuchtet und intern diskutiert - mit dem Ergebnis, dass die Lebensmittel vegetarisch und möglichst regional, saisonal und bio sein sollten. Produkte von weit her sollen zudem vermieden werden und ansonsten aus fairem Handel stammen.

Umstellung zum Jahreswechsel 2021/2022

Die Umstellung auf rein vegetarische Vollverpflegung erfolgt zum Jahreswechsel 2021/2022. Letzte eingefrorene Restbestände an Fleisch werden zu Jahresbeginn noch aufgebraucht. Für die umfassende Umstellung auf eine regionale, saisonale Biokost gibt man sich ein Jahr Zeit, innerhalb dessen Rezepte optimiert, neue Lieferanten getestet und Preiskalkulationen erstellt werden sollen.

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